Gedichte

Christel Baumgart
www.lektorat-mauspfad.de



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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt



Ich hab so leere Arme
nichts ist mir von dir geblieben
meine Fingerspitzen
suchen deine Haut
ganz laut
steht die Leere um mich
abweisend
und gleichgültig
und meine Ohren
suchen verzweifelt
deinen Atem
die Erinnerung
gaukelt meinen Sinnen vor:
dies eben war deine Stimme
jener Hauch eine Berührung von dir
und das Zittern auf meiner Haut
rührt von deinem Munde her
ich schließe die Augen
und du bist bei mir
ich höre dich lachen
und breite die Arme aus

ich hab so leere Arme