Gedichte

Christel Baumgart
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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt


Mir gehören alle Meere dieser Welt
mein sind die Glitzerperlen auf den Wogen
mich durchfluten raue Sonnenstrahlen
und Regen wäscht mich rein
mein Freund und Herr der Wind
führt mich
durch alle Wasser
er schenkt mir
Sturm und wilde Fahrten
und streichelt mich des Nachts
hin und wieder lässt er
die Ufer eines Kontinentes nahen
und fragt
ob ich jetzt gehen will
dorthin wo seine Macht gebrochen ist
den festen Boden endlich spüren
und sesshaft werden
in den warmen Hütten mit all den andern Sesshaften
- kleines Glück in kleinem Land -

ich lache immer noch.
mein Ozean!
meine unendliche Welt!
mein einzigartiger geliebter Freund mein Wind!
nimm mich nimm mich mit dir
über die Wellen
schaukle mich
auf und ab
reiß mich empor
und lass mich in rasender Fahrt hinunterstürzen
wirf mich schlag mich töte mich eines Tages
aber lass mir die Weite in meinem Blick.