Gedichte

Christel Baumgart
www.lektorat-mauspfad.de



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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt






Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten
und leise Ahnungen von dem was schwand
ich führe dich durch alle Dunkelheiten
hab keine Angst ich halte deine Hand
wir stürzen beide in das Bodenlose
die Nacht glänzt rabenschwarz und endlos weit
du ruhst geborgen müd in meinem Schoße
solang wir fallen Liebster schläft die Zeit
wir tauchen aus dem Meer mit feuchten Schwingen
ich halte dir und du hältst mir die Augen zu
die Luft ist voll von harten grellen Dingen
jetzt bloß nicht wieder atmen Lieber du