Gedichte

Christel Baumgart
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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt


Rufe mich nicht


Suche mich nicht
bei den Winden
in den Wolken
im Licht


Suche mich
in den Wäldern
unter dem Laub
im dunklen Meer

Geschrumpft bin ich
ein ängstlicher Käfer
auf eiligen Beinen
flüchtend
in meine Erdhöhle

Fass mich nicht
greif nicht nach mir
ich bin so klein
so empfindsam
ich glaube nicht mehr
an das Sonnenlicht

Grabe nach mir
behutsam
mit deinen Händen
sieh mir nicht zu
wie ich verzweifelt
um die Finsternis kämpfe

Kann sein
wenn du mich ertastest
wenn dein Finger mich berührt
dein Atem mich streift
dass ich zu Staub zerfalle