Gedichte

Christel Baumgart
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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt


Und doch
hab ich das Pflänzlein genährt
und umsorgt
es täglich
begossen
sein Gedeihen
mit Entzücken verfolgt
jeder neuen Knospe entgegengefiebert
seiner Pflege galt mein Tag
des Nachts erstarben meine Träume
in seiner Blätter Vielfalt
ich habe es
wachsen sehen
mit stiller Freude
und heimlicher Angst

Jetzt wirft es Früchte ab
Tag für Tag
ohne Pause
wirft mir die schweren überreifen
Früchte an den Kopf und auf den Bauch
trifft mich überall
verwundet meine Seele und
mein Herz
und trifft
und trifft
und begräbt mich
unter all den süßen Dingen