Gedichte

Christel Baumgart
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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt


Meine Welt ist ein verwilderter Garten
umgeben von einer sonnenwarmen Mauer
darin lebt alles was
mich erquickt
da ist kein Mangel
an garnichts
Efeuranken bedecken den Stein
Hummeln tauchen in Blütenkelche
Schmetterlinge flirren mit der Luft
Mein Fuß tritt weiches Moos
raschelt im Laub
Ich dreh den Käfer auf den Rücken
und lausche dem Klang des Windes nach
Das verwunschene Schloss
hinter den Kastanien
betrete ich des Nachts
wenn der letzte Vogel
verstummt ist
und suche nach mir
in den Spiegeln
und finde
immer wieder
mich und
garnichts
und ich tanze mit
mir
bis mich
die blinden Augen
stürzen lassen
und spüre
garnichts mehr