Gedichte

Christel Baumgart
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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt




Wenn ich hier so gehe
neben dir
und strecke in blindem Vertrauen
die Hand nach dir aus
weil ich mich einsam fühle
dann zucke ich schon vor
unserer Berührung
erschrocken zurück
wohl wissend
das ist es nicht was ich suche
neben mir geht niemand
der Geborgenheit gibt
neben mir geht ein Hilfloser
der hundert hilfesuchende Hände
nach mir ausstreckt
sie scheuchen mich davon
neben mir geht ein Anlehnungsbedürftiger
so schief
er kann mich nicht halten
lass mich alleine gehen
lass mich verloren gehen
lass mich irgendwo anders
wieder Vertrauen finden