Gedichte

Christel Baumgart
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wehrlos

Ist es das, was du willst?

Ich stell mir deine Augen vor

Als er das Tor zuschlug

Bau mein Haus wieder auf

Es gibt Menschen

Meine Welt ist ein
verwilderter Garten


Die eine Zeit

Ich komme schon zurecht

da ich erwachte

mehr nicht

Ein Zittern warst du nur auf meiner Haut



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alles fortwerfen

Der Schnee fällt nicht

Kann ich

In meinem Traum

zwischen-zeit

Rufe mich nicht

Ich bring dir ungelebte Möglichkeiten

Und doch

Wenn ich hier so gehe

Ich hab so leere Arme

aushalten

Mir gehören alle Meere
dieser Welt


zwischen-zeit

lass doch
mich heute noch versinken
in dir strom
zieh mich hinab
bette mich
auf deiner kiesel glattem rund
umschatte meine augen
mit deiner dunklen schweren last
schmeichle mir
mit deinen flüsterversen
sing mich in die nacht

lass ruhe sein
auf deinem grund in mir
dass ohne dauer
mir die zeit erscheint
und kein verlangen
nach dem morgen greift
behüte mich
und gib mich frei erst
wenn an deinen ufern
das fest beginnt
wasch mir die sinne frei
dann trag mich schnell hinauf
dass ich das feuerwerk nicht versäume